Praktikum 2012…in S2 Surfschule/Lagos

Nach dem Abitur wollte ich mal aus meinem tristen Alltag ausbrechen und etwas neues sehen. Durch einen Flyer in der Agentur für Arbeit stieß ich auf Arco Largo und war als Portugal-Liebhaberin sofort begeistert. Uwe ist telefonisch sehr genau auf meine Wünsche eingegangen und hat mir schließlich 10 Wochen in dem Betrieb meiner Wahl vermitteln können.

Schließlich konnte das Abenteuer beginnen. Uwe hat mich am Flughafen in Faro abgeholt und mich direkt zu dem Camp nach Lagos (die Partystadt schlechthin) gebracht.

Meine Hauptaufgaben waren Frühstück anrichten, Einkäufe tätigen, Transferfahrten zu dem 35 km entfernten Strand machen, Gäste willkommen heißen, Room-Service, und auch erster Ansprechpartner der Gäste zu sein. Die Aufgaben sind vielfältig, deswegen wird es nie langweilig. Man hat täglich mit anderen Menschen zu tun und lernt sehr viel dazu. Allerdings ist es auch seeehr anstrengend und nicht zu unterschätzen. Dadurch, dass man keine abgegrenzten Arbeitszeiten hat und auch noch an seinem Arbeitsplatz wohnt, ist es schwer mal komplett abzuschalten. Die Wohnsituation war sehr spartanisch. Wir drei housekeeper haben in einem kleinen Raum zu dritt geschlafen, hatten eine eigene Toilette, aber mussten uns das Bad mit den Gästen des angrenzenden Doppelzimmers teilen. Dementsprechend sollte man flexibel und mehr oder weniger anspruchslos sein was die Unterkunft betrifft. Dies war allerdings selten ein Problem, weil wir den Tag immer in unserem “Wohnzimmer”, Terrasse oder am Pool verbracht haben. Wer will auch schon bei mindestens 30° C seinen Tag im Schlafzimmer verbringen?

Was mir natürlich besonders gefallen hat, dass man einerseits seine Englischkenntnisse schnell verbessern konnte und besonders, dass ich Surfen lernen konnte. Ich durfte durchschnittlich alle 3 Tage mit an den Strand fahren und das komplette Equipment vom Surfcamp nutzen.

Alles in allem war es die beste Erfahrung meines Lebens. Trotz einiger negativer Aspekte, würde ich es sofort wieder machen. Selten trifft man so viele verschiedene Menschen in so kurzer Zeit, mit denen man einen so engen Kontakt aufbaut. Mal abgesehen von der Arbeit: Wer einmal den Zauber des Surfens und dem ganzen Lifestyle erfahren hat, wird mit 100%iger Wahrscheinlichkeit süchtig.

Danke an Uwe und allen Lieben von AWS.

Susi



 

©Arco Largo