Praktikum Alvor und Albufeira 2016

Arco Largo: Meine Rettung in der Not!

Ich kam nicht mit Arco Largo nach Portugal, sondern auf eigene Faust.Nach einem ziemlich schlechten Start in mein Auslandsjahr in Portugal,  musste ich mir spontan etwas einfallen lassen,  um nicht gleich im nächsten Flieger zurück nach Deutschland zu sitzen. Im Internet traf ich auf die Organisation Arco Largo. Ich habe mich sofort bei Karin gemeldet und bekam eine Praktikumsstelle in Alvor im Ferienhotel als Sportanimateurin und Barfrau.

Hier habe ich mich vom ersten Tag an wohl gefühlt.  Super Kollegen. Eine super Stimmung. Besser hätte es mich nicht treffen können. In der Sportanimation ist man dafür zuständig die Hotelgäste zu verschiedenen Programmpunkten zu animieren. Die Sportarten sind breit gefächert und so ist für jeden etwas dabei. Zusammen mit Claude, dem Haupt-Sportanimateur wird Tischtennis, Tennis, Wasserball, Volleyball,Fußball, Yoga etc. zu einem riesen Spaß.

An einem Tag in der Woche sind die Praktikanten an der Reihe ihr Programm durchzuführen. Bei mir war/ist das Aqua-Gymnastic, Zumba und Bodyshape. Und nach einem aktiven Tag ging es für mich weiter in die Bar. Hier fing ich klein an, indem ich Gläser und die Tische sauber gehalten habe. Nach und nach weite mich Ricardo,der damalige Barmann dann in die Welt der Cocktails ein. Ich lernte Drinks zu servieren und Cocktails zu mixen und das brachte mir einen riesen Spaß.  Ich lernte auch das Kassensystem kennen und konnte es bedienen, obwohl es auf portugiesischer Sprache eingestellt ist. Am Ende meines Praktikums war ich soweit, fast alle Tätigkeiten in der Bar selbstständig und ohne Hilfe auszuführen.

Neben der Sportanimation und Bar war ich für die Minidisco verantwortlich und das ein oder andere Mal arbeitete ich ebenfalls im KidsClube, wenn hier mal eine Vertretung gebraucht wurde.

Einmal in der Woche findet ein BBQ statt. Hier helfen alle,auch wir Praktikanten, bei der Vorbereitung. Bei der Veranstaltung sind wir es, die die Gäste zu ihren Tischen führen und den Gästen für Fragen zur Verfügung stehen. Nach dem jeweiligen Showact ist die Minidisco an der Reihe. Ich empfand das BBQ als eine angenehme Abwechslung mit ausgelassener Stimmung.

Die Unterkunft:

Die andere Praktikantin und ich  teilten uns ein Zimmer mit Küche und Bad. Es war groß genug und hat eigentlich alles was man braucht, denn man verbringt eh die meiste Zeit unterwegs. In der Rezeption steht eine Waschmaschine und ein Trockner. Für jeweils 2,50€ kann man diese nutzen.  Essen konnten wir im Restaurant. Da es hier ein Büfett gibt, wurde jeder satt.

Man arbeitet 5 Tage und hat zwei Tage frei. Da mir die Arbeit aber gut gefallen hat und ich hier schnell Freunde fand, arbeitete ich meistens mehr, als ich musste. Da das Hotel in Alvor von November bis Mai geschlossen ist, wechselte ich nach Albufeira ins Beach Resort.

Im Beach Resort wechselte ich zwischen den Arbeitsbereichen von der Bar ins Restaurant und vom Restaurant in die Rezeption. Am besten gefiel es mir in der Bar,da ich in diesem Bereich schon Erfahrungen hatte und die Arbeitsstuation nunmal lockerer ist, als z.b in der Rezeption.

Die Aufgaben in der Bar waren: Drinks servieren und Gläser einsammeln und säubern. Allerdings dürfen die Praktikanten hier nicht alle Aufgaben übernehmen.  Cocktails mixen oder die Kasse bedienen wurde dem Barmann überlassen. Im Restaurant besteht die Arbeit aus Kellnern, Tische ein- und abdecken und Roomservice (Lunchpakete auf Zimmer verteilen). Hier lernt man schnell zu sein und Detailliert und sauber zu arbeiten. Und das bei einem wunderbaren Blick aufs Meer.

In der Rezeption lernte ich Hotelgäste ein- und aus zu checken. Ich stand für Fragen zur Verfügung, buchte Touren und sortierte Buchungen. Ich habe in allen drei Bereichen sehr viel gelernt nicht nur über die Arbeit, sondern auch über mich selbst.

Die Unterkunft

Da ich im Winter ins Beach Resort kam, durfte ich mit den anderen Praktikantinnen  (bis zu 5 Praktikantinnen) Zimmer im Hotel beziehen. Das ist natürlich super, denn man hat es nicht weit zur Arbeit und die Zimmer sind sehr gut ausgestattet. Hier gab es keine Möglichkeit seine Wäsche zu waschen, also musste ein Waschsalon aufgesucht werden. Da Karin uns jede Woche besuchte, bat sie uns an uns zu den Waschsalons zu fahren. Die Mahlzeiten wurden in der Kantine als Büfett serviert und eigentlich war immer was leckeres dabei, doch das Frühstück viel etwas dürftig aus.

Oft sind auch alle Mädels zusammen was essen gegangen, wenn es der Arbeitsplan erlaubte und man ist gleich in der Stadt geblieben, denn die ist um die Ecke und der beliebte Strip ist bloß ein Katzensprung vom Hotel entfernt. Da mehrere Praktikantinnen im Hotel arbeiten, fiel es nicht schwer Anschluss zu finden und Freundschaften zu schließen.

Zusammengefasst war es eine sehr gute Idee mit Arco Largo zu arbeiten. Die Vermittlung ist super und die Betreuung ist toll. Karin hat sich sehr gut um uns gekümmert und gab es mal Probleme,war sie sofort zur Stelle. Auch wenn die Vermittlungsgebühren höher ausfallen, glaubt es mir, es ist jeden Cent wert!

Vielen lieben Dank für eine schöne Zeit in Portugal.

Emily

 

©Arco Largo