Praktikum Beach Club-Hotel Albufeira September bis Dezember 2016

Als ich mich dafür entschieden hatte ein Praktikum im Ausland zu machen, bin ich ohne jegliche Erwartungen rangeggangen. Meine eigentliche Absicht war es meine Semesterferien zu überbrücken bis es wieder zum Studium zurück geht. Somit bin ich im September nach Albufeira, Portugal ins Beach Club-Hotel gekommen und kann schon einmal erwähnen, dass was ich hier erlebt und gelernt habe, etwas ganz Besonderes war.
Weil es einfach viel zu viel wäre alles zu erwähnen werde ich meine Eindrücke in bestimmte Abteilungen, die wichtig und interessant sind, unterteilen.

Mein Apartment:
An meinem ersten Tag bin ich in das Apartment, welches direkt im Hotel ist, eingezogen und dort haben schon zwei unglaublich tolle Mädels auf mich gewartet und mich herzallerliebst begrüßt. Zum Apartment kann man sagen, dass es zwei Zimmer besitzt, in dem einen stehen die Betten und ist der Schlafbereich und in dem anderen ist eine Küchenzeile mit Kochplatten und Spüle und dient als Küche. Den Rest des Zimmers füllt ein Tisch mit Stühlen und eine Coach, welches unser Wohn-und Chillzimmer war. Das Badezimmer ist für 3 Mädels ausreichend.

Das Hotel:
Das Beach Club-Hotel ist ein 4 Sterne Hotel direkt am Strand. Nur ein kurzer Fußweg trennt dich vom Strand. Ich persönlich war fast täglich am Strand bei gutem Wetter und habe dort viel Zeit verbracht.
Da ich als Rezeptionistin im Hotel eingesetzt wurde, lagen meine Aufgaben darin, mich mit dem Check-In und Check-Out vertraut zu machen, sowie das System „New Hotel“ zu lernen. Die Aufgaben sind machbar und für jemanden, der offen ist und gerne mit Menschen umgeht, einfach nur perfekt. Ich spreche persönlich 3 Sprachen, die ich täglich anwenden konnten. Leider kein Portugiesisch, aber das ist kein Problem.

Meine Kollegen:
Mein Lieblingspart des ganzen Praktikumsberichts: Die Kollegen. Die Portugiesen sind ein unglaublich freundliches und liebevolles Volk. Meine Kollegen waren sehr hilfsbereit und auch sehr sympathisch und wollten immer, dass man sich wohlfühlt. Das Durchschnittsalter würde schätzungsweise bei 25-30 sein. Zugegeben, anfangs sind die Portugiesen eher zurückhaltend und wirken leicht desinteressiert, aber das vergeht, sobald man sie besser kennen gelernt hat. Ich habe viele Kollegen in mein Herz geschlossen und kann sie heute meine Freunde nennen. Das ganze Team war wie eine große Familie und jeder kannte sich, weil das Hotel vergleichsweise wie ein Dorf war. Ich habe es geliebt und vermisse jeden einzelenen.
Aber auch meine deutschen/schweizer Mitpraktikantinnen waren einfach Gold wert. Ich kann mich echt glücklich schätzen, mit solchen Mädels zusammen gelebt und auch zusammen gearbeitet zu haben. Wir haben uns die Zeit gegenseitig schöner gestaltet.

Meine Freizeit:
Man arbeitet 5 Tage die Woche 40 Stunden und hat die restlichen 2 Tage frei. In meiner Freizeit habe ich versucht so viel zu sehen, wie es nur möglich war. Die Küste der Algarve ist einfach nur traumhaft schön und man kann von Strand zu Strand immer wieder Unterschiede finden. Ob man jetzt einen Scooter mietet und dann dort die Küste lang fährt oder eine Busreise bucht und so reist, ist einem selbst überlassen. Jedoch ist erwähnenswert, dass das Angebot an Aktivitäten meine Erwartungen übertroffen hatte. Eine große Shopping Mall, welche 10 min Autofahrt entfernt ist, war einer meiner Lieblingsbeschäftigungen. Aber auch innerhalb des Landes gibt es unzählige Sachen zu sehen. Jeep Safari, Buggy Touren, Zoomarine, Boat Tours, Aqua Parks und Historische Fahrten sind einige von vielen Dingen, die man machen kann. Da das Hotel diese ganzen Aktivitäten seinen Gästen anbietet, sitzt man in der Rezeption direkt an der Quelle und kann alles ausprobieren.
Nach Feierabend geht man auch gerne mit dem Team ein oder zwei Bier trinken. Denn das Hotel liegt direkt zwischen der Altstadt und Neustadt, welche beide 10 min Fußweg entfernt sind, somit hat man die Qual der Wahl. Nachmittags bieten viele Cafès ein zahlreiches Angebot an Leckerreien, und die beliebten portugiesischen Gebäcke sind einfach unwiderstehlich, sodass ein paar Kilos mehr zurück nach Deutschland gehen. Aber es ist es wert!

Allgemein:
Ich kann diese Auslandserfahrung jedem empfehlen, der sich selbst besser kennen lernen und mal aus sich herauskommen möchte. Man lernt viel von der Kultur und man lernt mit verschiedenen Situationen umzugehen, in denen man eventuell in Deutschland anders gehändelt hätte.
Ich bin super froh diese Erfahrung gemacht zu haben und so viele tolle Menschen kennen gelernt zu haben und ein riesen Dankeschön an unsere Betreuerin Karin, die immer ein Ohr für uns hatte bei Problemen, uns immer Mut gemacht hat und unterstützt hat wo sie konnte.
Regina

©Arco Largo