Praktikum Beach Club-Hotel Albufeira September bis Dezember 2016

Als ich mich dafür entschieden hatte ein Praktikum im Ausland zu machen, bin ich ohne jegliche Erwartungen rangeggangen. Meine eigentliche Absicht war es meine Semesterferien zu überbrücken bis es wieder zum Studium zurück geht. Somit bin ich im September nach Albufeira, Portugal ins Beach Club-Hotel gekommen und kann schon einmal erwähnen, dass was ich hier erlebt und gelernt habe, etwas ganz Besonderes war.
Weil es einfach viel zu viel wäre alles zu erwähnen werde ich meine Eindrücke in bestimmte Abteilungen, die wichtig und interessant sind, unterteilen.

Mein Apartment:
An meinem ersten Tag bin ich in das Apartment, welches direkt im Hotel ist, eingezogen und dort haben schon zwei unglaublich tolle Mädels auf mich gewartet und mich herzallerliebst begrüßt. Zum Apartment kann man sagen, dass es zwei Zimmer besitzt, in dem einen stehen die Betten und ist der Schlafbereich und in dem anderen ist eine Küchenzeile mit Kochplatten und Spüle und dient als Küche. Den Rest des Zimmers füllt ein Tisch mit Stühlen und eine Coach, welches unser Wohn-und Chillzimmer war. Das Badezimmer ist für 3 Mädels ausreichend.

Das Hotel:
Das Beach Club-Hotel ist ein 4 Sterne Hotel direkt am Strand. Nur ein kurzer Fußweg trennt dich vom Strand. Ich persönlich war fast täglich am Strand bei gutem Wetter und habe dort viel Zeit verbracht.
Da ich als Rezeptionistin im Hotel eingesetzt wurde, lagen meine Aufgaben darin, mich mit dem Check-In und Check-Out vertraut zu machen, sowie das System „New Hotel“ zu lernen. Die Aufgaben sind machbar und für jemanden, der offen ist und gerne mit Menschen umgeht, einfach nur perfekt. Ich spreche persönlich 3 Sprachen, die ich täglich anwenden konnten. Leider kein Portugiesisch, aber das ist kein Problem.

Meine Kollegen:
Mein Lieblingspart des ganzen Praktikumsberichts: Die Kollegen. Die Portugiesen sind ein unglaublich freundliches und liebevolles Volk. Meine Kollegen waren sehr hilfsbereit und auch sehr sympathisch und wollten immer, dass man sich wohlfühlt. Das Durchschnittsalter würde schätzungsweise bei 25-30 sein. Zugegeben, anfangs sind die Portugiesen eher zurückhaltend und wirken leicht desinteressiert, aber das vergeht, sobald man sie besser kennen gelernt hat. Ich habe viele Kollegen in mein Herz geschlossen und kann sie heute meine Freunde nennen. Das ganze Team war wie eine große Familie und jeder kannte sich, weil das Hotel vergleichsweise wie ein Dorf war. Ich habe es geliebt und vermisse jeden einzelenen.
Aber auch meine deutschen/schweizer Mitpraktikantinnen waren einfach Gold wert. Ich kann mich echt glücklich schätzen, mit solchen Mädels zusammen gelebt und auch zusammen gearbeitet zu haben. Wir haben uns die Zeit gegenseitig schöner gestaltet.

Meine Freizeit:
Man arbeitet 5 Tage die Woche 40 Stunden und hat die restlichen 2 Tage frei. In meiner Freizeit habe ich versucht so viel zu sehen, wie es nur möglich war. Die Küste der Algarve ist einfach nur traumhaft schön und man kann von Strand zu Strand immer wieder Unterschiede finden. Ob man jetzt einen Scooter mietet und dann dort die Küste lang fährt oder eine Busreise bucht und so reist, ist einem selbst überlassen. Jedoch ist erwähnenswert, dass das Angebot an Aktivitäten meine Erwartungen übertroffen hatte. Eine große Shopping Mall, welche 10 min Autofahrt entfernt ist, war einer meiner Lieblingsbeschäftigungen. Aber auch innerhalb des Landes gibt es unzählige Sachen zu sehen. Jeep Safari, Buggy Touren, Zoomarine, Boat Tours, Aqua Parks und Historische Fahrten sind einige von vielen Dingen, die man machen kann. Da das Hotel diese ganzen Aktivitäten seinen Gästen anbietet, sitzt man in der Rezeption direkt an der Quelle und kann alles ausprobieren.
Nach Feierabend geht man auch gerne mit dem Team ein oder zwei Bier trinken. Denn das Hotel liegt direkt zwischen der Altstadt und Neustadt, welche beide 10 min Fußweg entfernt sind, somit hat man die Qual der Wahl. Nachmittags bieten viele Cafès ein zahlreiches Angebot an Leckerreien, und die beliebten portugiesischen Gebäcke sind einfach unwiderstehlich, sodass ein paar Kilos mehr zurück nach Deutschland gehen. Aber es ist es wert!

Allgemein:
Ich kann diese Auslandserfahrung jedem empfehlen, der sich selbst besser kennen lernen und mal aus sich herauskommen möchte. Man lernt viel von der Kultur und man lernt mit verschiedenen Situationen umzugehen, in denen man eventuell in Deutschland anders gehändelt hätte.
Ich bin super froh diese Erfahrung gemacht zu haben und so viele tolle Menschen kennen gelernt zu haben und ein riesen Dankeschön an unsere Betreuerin Karin, die immer ein Ohr für uns hatte bei Problemen, uns immer Mut gemacht hat und unterstützt hat wo sie konnte.
Regina


Praktikum Alvor und Albufeira 2016

Arco Largo: Meine Rettung in der Not!

Ich kam nicht mit Arco Largo nach Portugal, sondern auf eigene Faust.Nach einem ziemlich schlechten Start in mein Auslandsjahr in Portugal,  musste ich mir spontan etwas einfallen lassen,  um nicht gleich im nächsten Flieger zurück nach Deutschland zu sitzen. Im Internet traf ich auf die Organisation Arco Largo. Ich habe mich sofort bei Karin gemeldet und bekam eine Praktikumsstelle in Alvor im Ferienhotel als Sportanimateurin und Barfrau.

Hier habe ich mich vom ersten Tag an wohl gefühlt.  Super Kollegen. Eine super Stimmung. Besser hätte es mich nicht treffen können. In der Sportanimation ist man dafür zuständig die Hotelgäste zu verschiedenen Programmpunkten zu animieren. Die Sportarten sind breit gefächert und so ist für jeden etwas dabei. Zusammen mit Claude, dem Haupt-Sportanimateur wird Tischtennis, Tennis, Wasserball, Volleyball,Fußball, Yoga etc. zu einem riesen Spaß.

An einem Tag in der Woche sind die Praktikanten an der Reihe ihr Programm durchzuführen. Bei mir war/ist das Aqua-Gymnastic, Zumba und Bodyshape. Und nach einem aktiven Tag ging es für mich weiter in die Bar. Hier fing ich klein an, indem ich Gläser und die Tische sauber gehalten habe. Nach und nach weite mich Ricardo,der damalige Barmann dann in die Welt der Cocktails ein. Ich lernte Drinks zu servieren und Cocktails zu mixen und das brachte mir einen riesen Spaß.  Ich lernte auch das Kassensystem kennen und konnte es bedienen, obwohl es auf portugiesischer Sprache eingestellt ist. Am Ende meines Praktikums war ich soweit, fast alle Tätigkeiten in der Bar selbstständig und ohne Hilfe auszuführen.

Neben der Sportanimation und Bar war ich für die Minidisco verantwortlich und das ein oder andere Mal arbeitete ich ebenfalls im KidsClube, wenn hier mal eine Vertretung gebraucht wurde.

Einmal in der Woche findet ein BBQ statt. Hier helfen alle,auch wir Praktikanten, bei der Vorbereitung. Bei der Veranstaltung sind wir es, die die Gäste zu ihren Tischen führen und den Gästen für Fragen zur Verfügung stehen. Nach dem jeweiligen Showact ist die Minidisco an der Reihe. Ich empfand das BBQ als eine angenehme Abwechslung mit ausgelassener Stimmung.

Die Unterkunft:

Die andere Praktikantin und ich  teilten uns ein Zimmer mit Küche und Bad. Es war groß genug und hat eigentlich alles was man braucht, denn man verbringt eh die meiste Zeit unterwegs. In der Rezeption steht eine Waschmaschine und ein Trockner. Für jeweils 2,50€ kann man diese nutzen.  Essen konnten wir im Restaurant. Da es hier ein Büfett gibt, wurde jeder satt.

Man arbeitet 5 Tage und hat zwei Tage frei. Da mir die Arbeit aber gut gefallen hat und ich hier schnell Freunde fand, arbeitete ich meistens mehr, als ich musste. Da das Hotel in Alvor von November bis Mai geschlossen ist, wechselte ich nach Albufeira ins Beach Resort.

Im Beach Resort wechselte ich zwischen den Arbeitsbereichen von der Bar ins Restaurant und vom Restaurant in die Rezeption. Am besten gefiel es mir in der Bar,da ich in diesem Bereich schon Erfahrungen hatte und die Arbeitsstuation nunmal lockerer ist, als z.b in der Rezeption.

Die Aufgaben in der Bar waren: Drinks servieren und Gläser einsammeln und säubern. Allerdings dürfen die Praktikanten hier nicht alle Aufgaben übernehmen.  Cocktails mixen oder die Kasse bedienen wurde dem Barmann überlassen. Im Restaurant besteht die Arbeit aus Kellnern, Tische ein- und abdecken und Roomservice (Lunchpakete auf Zimmer verteilen). Hier lernt man schnell zu sein und Detailliert und sauber zu arbeiten. Und das bei einem wunderbaren Blick aufs Meer.

In der Rezeption lernte ich Hotelgäste ein- und aus zu checken. Ich stand für Fragen zur Verfügung, buchte Touren und sortierte Buchungen. Ich habe in allen drei Bereichen sehr viel gelernt nicht nur über die Arbeit, sondern auch über mich selbst.

Die Unterkunft

Da ich im Winter ins Beach Resort kam, durfte ich mit den anderen Praktikantinnen  (bis zu 5 Praktikantinnen) Zimmer im Hotel beziehen. Das ist natürlich super, denn man hat es nicht weit zur Arbeit und die Zimmer sind sehr gut ausgestattet. Hier gab es keine Möglichkeit seine Wäsche zu waschen, also musste ein Waschsalon aufgesucht werden. Da Karin uns jede Woche besuchte, bat sie uns an uns zu den Waschsalons zu fahren. Die Mahlzeiten wurden in der Kantine als Büfett serviert und eigentlich war immer was leckeres dabei, doch das Frühstück viel etwas dürftig aus.

Oft sind auch alle Mädels zusammen was essen gegangen, wenn es der Arbeitsplan erlaubte und man ist gleich in der Stadt geblieben, denn die ist um die Ecke und der beliebte Strip ist bloß ein Katzensprung vom Hotel entfernt. Da mehrere Praktikantinnen im Hotel arbeiten, fiel es nicht schwer Anschluss zu finden und Freundschaften zu schließen.

Zusammengefasst war es eine sehr gute Idee mit Arco Largo zu arbeiten. Die Vermittlung ist super und die Betreuung ist toll. Karin hat sich sehr gut um uns gekümmert und gab es mal Probleme,war sie sofort zur Stelle. Auch wenn die Vermittlungsgebühren höher ausfallen, glaubt es mir, es ist jeden Cent wert!

Vielen lieben Dank für eine schöne Zeit in Portugal.

Emily

 


Praktikum Beach Resort Albufeira 2015-2016

Ich wurde durch eine Anzeige im Internet auf die Organisation Arcolago aufmerksam gemacht. Dabei handelt es sich um die Vermittlung deutscher Praktikanten in verschiedene Hotelbetriebe an der Algarve. Nach der Bewerbung erfolgt die erste Zusage durch Karin Pohlke, welche anschließend ein passendes Hotel für die Praktikanten aufsucht. Sie vermittelte mich an das Hotelresort in Albufeira und handelte zwischen dem Hotel und mir den Praktikumsvertrag aus. Auch vor Ort ist Karin Pohlkes Hilfe als Service mitinbegriffen.

      Das Beach Resort gehört zu einer Hotellerie-Gruppe. Hierbei  handelt es sich um ein Hotel mit drei Sternen in Albufeira, Portugal. Es liegt also direct in dem Tourismus-Gebiet der Algarve. Seine Lage vor Ort kennzeichnet sich speziell durch die direkte Lage am Atlantik aus und gibt somit die Möglichkeit das Meer und den Strand zu genießen. Der Bereich, in welchem das Hotel sich befindet wird Praia dos Aveiros genannt. Das Stadtzentrum von Albufeira ist circa zehn Minuten zu Fuß entfernt. Die Hotelanlage besitzt viele Stufen und es handelt sich um einen Gebäudekomplex, der aus vier Gebäudeteilen besteht- Block A, B, C und D. Insgesamt hat das  Beach Resort 287 Zimmer und in Block A befinden sich fünf Stockwerke. Damit zählt das Hotel als Resort.

Die Hotelanlage besitzt viele Treppen, die die verschiedenen Bereiche miteinander verbindet.

Zur Freizeitgestaltung gibt es verschiedene Angebote an Animationen, wie Wassergymnastik, Strandspaziergänge, sowie ein traditionell portugiesisches Abendprogramm, als auch international orientierte Unterhaltungspunkte. Zur freien Zeitgestaltung kann man vor Ort Minigolf, Tischtennis und Tennis spielen. Andere Möglichkeiten werden durch das Hallenbad, den Außenpoolbereich und das Bogenschießen geboten.

Obwohl ich mich nur für die Rezeption beworben hatte, wurde ich vor Ort ebenfalls als Servicekraft im Restaurant eingeteilt, weil es dort an Personal mangelte. Dies gab mir die Möglichkeit, Einblick in zwei vollkommen unterschiedliche Bereiche des Hotels zu bekommen. Mein Arbeitsplan bestand aus zwei Tagen an der Rezeption, drei Tagen im Restaurant und zwei freien Tagen. Als Praktikant ist es üblich acht Stunden täglich zu arbeiten.

An der Rezeption hatte ich sehr unterschiedliche Schichten. Manchmal arbeitete ich hier von 08:00 bis 14:30 mit einer halben Stunde Pause zwischendurch. Dann hatte ich wieder eine Pause und musste erneut von 18:00 bis 20:30 arbeiten. Oder meine Schicht war durchgehend von 15:30 bis 24 Uhr, mit einer Stunde Pause zwischendurch. Somit wurde mir ein sehr abwechslungsreicher Schicht- und Arbeitsplan geboten, da die Aufgaben zu verschiedenen Zeiten sehr variieren konnten. Meine Aufgaben bestanden in der Beratung und Betreuung internationaler Gäste. Weiter war ich für den Check-in und Check-out der Gäste verantwortlich. Außerdem durfte ich Reservierungen annehmen und bearbeiten und wurde dadurch in das Reservierungssystem ,,New Hotel” eingeführt. Die Rezeption half den Gästen ebenfalls bei Fragen zu möglichen Freizeitbeschäftigungen, wozu ebenfalls die Beratung und Vermittlung von Tagesausflügen und Mietautos zählte. Ich lernte ebenfalls in höflicher und aufmerksamer Weise, Reklamationen entgegennehmen, zu bearbeiten und Lösungen aufzeigen. Beispielsweise wurden technische Probleme von den Rezeptionisten notiert und weitergegeben. Durch die strukturierte Arbeitsweise an einer Rezeption bekam ich die Möglichkeit verschiedene Abrechnungssysteme kennenzulernen und führte ebenfalls Geldwechsel durch. Zuletzt zählte der Telefondienst zu meinen Aufgaben.

Im Restaurant hatte ich eine regelmäßige Schicht. Ich sollte immer von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr beim Frühstück aushelfen und anschließend von 18:00 Uhr bis 22:00 Uhr beim Abendessen. Das Restaurant bietet seinen Gästen ein umfangreiches Buffet, welches für die All-Inclusive und Half-Board-Gäste mitinbegriffen ist. Die restlichen Gäste können dieses Angebot gegen Bezahlung nutzen. Die Frühstückszeit war von 08:00 Uhr bis 10:00 Uhr. Anschließend wurde der Saal für das Abendessen vorbereitet und gesäubert, wo ich ebenfalls in die Regeln des richtigen Eindeckens eingeführt wurde. Abends bestand die Aufgabe der Servicekräfte des Restaurants in der Getränkeempfehlung und der Bestell- und Bestandsaufnahme. Auch hier konnte ich verschiedener Abrechnungssysteme kennenlernen und lernte die Durchführung dessen.  Durch meine Arbeit im Restaurant wurde mir ein umfangreicher Kundenkontakt zu Gästen unterschiedlicher Nationalitäten geboten.

Ich bewerte mein Praktikum als äußerst nützlich, denn dadurch konnte ich meine Fremdsprachenkenntnisse maßgeblich verbessern und besaß außerdem die Möglichkeit Portugiesisch zu lernen. Dies liegt mir aufgrund meiner Passion für Fremdsprachen besonders am Herzen und ich bin froh, dass ich diese Chance bekommen habe. Außerdem konnte mir das Praktikum weiterhelfen mich beruflich zu orientieren, da ich noch unschlüssig bin, was meine berufliche Wahl betrifft. Durch meine Arbeit im Hotel konnte ich die Tourismus- und Hotelbranche näher kennenlernen und würde dies als späteren Beruf nicht ausschließen, da mir der direkte Umgang mit den Gästen sehr gut gefallen hat. Weiter durfte ich durch meine Arbeit an Rezeption und Restaurant zwei vollkommen verschiedene Bereiche kennenlernen und bekam Einblick in die komplexe Funktionsweise eines Hotelbetriebs. Die vielseitigen Aufgabenbereiche waren stets interessant und der strukturierte Arbeitsplan im Restaurant verbesserte mein Zeitmanagement. Die erforderte Flexibilität an der Rezeption half mir hingegen bei meinen organisatorischen Fähigkeiten weiter. Außerdem konnte ich mich durch den direkten Umgang mit den Gästen und deren Verhalten persönlich weiterbilden und einen eigenen Standpunkt finden. Damit bin ich überzeugt, dass das Praktikum im Beach Resort sowohl in meinen sprachlichen, sozialen als auch beruflichen Kompetenzen weitergebracht hat. Ich durfte tolle und neue Erfahrungen sammeln und besaß die Möglichkeit verschiedene Menschen kennenzulernen.

Rebecca

 

 


Praktikum 2015 im Strandhotel in Sagres

Nun wieder zurück in Deutschland weiß ich, es hat sich auf jeden Fall gelohnt! Ich bin sehr froh darüber ein Auslandspraktikum nach meinem abgeschlossen Abitur absolviert zu haben.

Mein Auslanspraktikum führte mich in den schönen Süden Portugals und zwar in das kleine Dörfchen “Sagres”, und war für mich eine Entscheidung “aus dem Bauch heraus”, welche sich auf jeden Fall gelohnt hat. Das Bewerbungsverfahren an sich war sehr einfach, durch die Internetorganisation Arco Largo, habe ich einfach mein Interesse bekundet und mir wurde dann genau dieses kleine Örtchen empfohlen. Durch bereits viel gesammelter Erfahrung und des großen Engagements auf seitens Arco Largo , war die ganze Planung relativ angenehm und stressfrei. Glücklicherweise braucht man für Portugal weder ein Visum, noch eine Arbeitsgenehmigung, sodass es schon nach einigen Wochen losgehen konnte. Kurz vor meiner Abreise erfuhr ich, dass ich einem bekannten Viersterne- Hotel in den verschiedenen Arbeitsbereichen eines Hotels eingesetzt werde. Schon beim Telefoninterview mit dem Mangager des Hotels, hatte ich das Gefühl, mit einem sehr freundlichen und zuvorkommenden Chef zu tun zu haben. Dies bestätigte sich und auch die anderen Kollegen und Vorgesetzten nahmen mich sehr freundlich auf ,und es ging schon bald über ein bloßes Kollegensein hinaus.

Da das Hotel, als sehr luxuriös und hochwertig gilt, waren auch die Gäste dementsprechend und von aller Welt. Dies benötigt somit auch freundliche und professionelle Mitarbeiter aus ganz Portugal. Mitarbeiter die von außerhalb kamen, hatten somit die Möglichkeit in einem Hotelzimmer sich einzurichten, oder im hotelinternen Apartment im Untergeschoss, welches ein sehr famililäres und enges Leben mit den Kollegen anbot. Zudem hat das Hotel eine eigene Kantine, welche warme Mahlzeiten und Getränke anbot aber auch kleine Snacks für zwischendurch.

Nach einer kurzen Einarbeitung im Hotel, war ich schon bald auf mich alleine gestellt. Zu meinen Aufgaben gehörten unter anderem das Servieren und Abräumen von Speisen und Getränken, das Mitwirken bei der Organisation von Events oder einfach nur typische Bararbeit. Anfangs war ich etwas skeptisch, ob ich hier nur im Weg stehe und meine Kollegen aufhalte, doch durch die sehr freundliche und hilfsbereite Art meiner Kollegen ist es mir nicht schwer gefallen mich selber im Team zu integrieren und mit zu helfen, deshalb durfte ich auch einige Male alleine an der Bar oder in einem der zwei Restaurants arbeiten. Das Hotel hatte eine super Lage und man hatte es nach der Arbeit nicht weit zum Strand, um noch eine Runde zu surfen oder einfach zu entspannen. Da Sagres ein weltweit bekannter Surferspot ist, hatte man somit auch viele verschiedene Spots um zur surfen oder einfach nur zu baden. Durch das internationale Publikum das sich jedes Jahr aufs neue in Sagres versammelt, ist in dem kleinen Örtchen konstant etwas los und zu erleben. Wenn man sich schon im Süden Portugals befindet, dann empfehle ich auch den südwestlichsten Punkt Europas zu besuchen, Cabo de São Vicente, an welchen man durch eine kleine Tour durch Sagres mit dem Fahrrad oder einem Auto gelangen kann.

Ich empfehle jedem ein Praktikum im Ausland zu machen, da es mich sehr viel weiter gebracht hat und ich viele tolle Erfahrungen sammeln konnte, die auch einen auf seinem späteren Werdegang prägen können und werden.

Ihr könnt euch gerne für weitere Infos an mich wenden, bitte über Karin meine Kontakte erfragen

Halil

 

 

 

 


Praktikum 2012-2013

Hallo liebe Leserin, Hallo lieber Leser!

Ich bin Henning und mittlerweile 23 Jahre alt. Ich habe eine ganz besonders schöne und lehrreiche Zeit in Portugal verbracht und werde Dir ein wenig davon berichten.

Da ich in Deutschland sehr liebe portugiesische Freunde habe und auch schon Urlaub im Norden von Portugal gemacht habe, wollte ich unbedingt für einen längeren Zeitraum nach Portugal gehen. Von den portugiesischen Leuten, dem Lebensgefühl, dem guten Essen, der Musik, der Natur und natürlich von dem Klima war ich sehr begeistert.  Am Anfang habe ich einen 6 Monatsvertrag bekommen, welcher auf 10 Monate verlängert wurde.

Am 17.10.2012, drei Monate nachdem ich meine Ausbildung abgeschlossen hatte, ging es dann endlich los. Am Flughafen wurde ich freundlich von Karin empfangen und sie zeigte mir gleich alle wichtigen Sachen und Ansprechpartner, so dass ich schon etwas vertraut mit dem Hotel und der Umgebung wurde.

Ich hatte mich als Animateur beworben. Jedoch habe ich erst einmal im Restaurant begonnen zu arbeiten, da erst ab April eine Stelle in der Animation frei wurde. Allerdings bin ich während der gesamten Zeit im Restaurant geblieben, weil mir die Tätigkeiten und die Arbeitszeiten sehr gut gefallen haben, was ich vorher selbst nie gedacht hätte.

Albufeira ist ein kleines Städtchen für Feierbiester 😉 Jedes Jahr besuchen ungefähr 5 Millionen Touristen das ehemalige Fischerdorf. Vor allem im Sommer gibt es jeden Tag unzählige Bars, in denen richtig abgefeiert werden kann. Es gibt aber auch schöne Ecken, besonders die Altstadt hat den besonderen portugiesischen Flair erhalten. Zudem gibt es viele Möglichkeiten, um die Freizeit zu vertreiben. Fußballplätze, Fitnessstudios, Skaterbahnen, Bars, Cafés, Paintball, Shoppen sind einige Beispiele. Der Strand „praia dos alemães“ übersetzt Strand der Deutschen,  ist nur 5-10 Minuten vom Praktikumshotel entfernt, an dem Aktivitäten wie Parasailing, Banana-Boat und Jetski angeboten werden.

Bevor ich in Portugal angekommen bin, war mein Hauptziel die Sprache zu erlernen, sowie das Land noch besser kennen zu lernen.

Mein erstes Ziel, die Sprache zu erlernen bin ich angegangen, indem ich schon vorher Portugiesisch gelernt habe, auch um mich schon mental auf mein Abenteuer einzustimmen. Die Sprache ähnelt natürlich dem Spanischen, ist aber auf keinen Fall die gleiche oder fast die gleiche Sprache. Es ist an der Algarve nicht einfach die Sprache zu lernen, weil (fast) jeder Englisch und manche sogar Deutsch sprechen. Außerdem kannst Du Dich auch ohne Portugiesischkenntnisse ohne Probleme zurechtfinden. Wenn Du die Sprache aber unbedingt lernen willst, ist es natürlich möglich. Auch ohne Sprachtalent. Dann musst Du aber auch etwas dafür tun. Damit meine ich: sich 15-30 Minuten am Tag Zeit nehmen und Vokabeln lernen, auf die portugiesischen Leute zugehen, Kontakte knüpfen und einfach Fragen stellen. Das Wichtigste ist, dass Du keine Angst vor Fehlern oder Zurückweisungen hast. Die Portugiesen sind schon begeistert, wenn Du nur ein paar Worte sprechen kannst und feiern Dich regelrecht dafür. Es ist ihnen egal ob Du die Grammatik nicht beherrscht oder ob Du die Worte nicht richtig aussprichst. Sie sind begeistert darüber, das ein DEUTSCHER Portugiesisch lernen will, da für viele Portugiesen Deutschland die Insel der Glückseligkeit ist.

Also es liegt an Dir selbst, ob Du die Sprache lernen willst oder nicht. Ich habe es ohne Sprachtalent und ohne Sprachkurs geschafft. Wobei ich einen Sprachkurs trotzdem empfehlen würde. Mein Vorteil war natürlich, dass ich sehr begeisterungsfähig bin, mich für alles interessiert habe, Fernsehen geguckt und die Zeitung angeschaut habe. Auch wenn ich am Anfang fast nichts verstanden habe. Außerdem habe ich nach 5 Monaten einen portugiesischen Arbeitskollegen als Bettnachbar auf meinem Zimmer empfangen. Das war mein Riesenglück, denn mit ihm habe ich mich sehr gut angefreundet und er hat sehr viel Geduld bewiesen, um mich beim Portugiesischlernen zu unterstützen.

Mein zweites Ziel, das Land besser kennen zu lernen, wurde mir durch meine Offenheit natürlich einfacher gemacht. Die Portugiesen sind selbst von ihren Traditionen begeistert und erklären Dir gerne Vieles. Außerdem haben sich Urlauber ein Auto gemietet und mich gefragt, ob ich sie bei einer Rundtour begleiten möchte. Das war natürlich sehr glücklich für mich, weil ich dadurch ein bisschen Geld gespart habe.

Es gibt zudem viele Angebote, um andere Orte und Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Ich habe diese Angebote nicht wahrgenommen, da ich mit Freunden viele Orte besucht habe und somit Geld sparen konnte. Wenn Du diese Angebote wahrnehmen möchtest, hat Karin ein paar gute Tipps wie Du kostengünstiger teilnehmen kannst. Ich habe fast alle Orte an der Algarve schon gesehen, und auch im Alentejo war ich unterwegs. Im Alentejo war ich z.B. an den Orten Vila Nova da Milfontes und Zambujeira. Hier gibt es wunderschöne Küstenlandschaft und im Landesinneren gibt es viele Dörfer, wo die Zeit stehen geblieben ist. Es war einfach ein unbeschreibliches schönes Erlebnis.

Meine Vermittlerin und Mentorin Karin war immer hilfsbereit, hat mich und die anderen Praktikanten sehr gut unterstützt. Karin hat uns regelmäßig besucht und sich dabei sehr viel Zeit genommen, um uns zu beraten. Ob es um die Arbeit im Hotel, unsere Apartments oder unser Wohlbefinden ging. Wir waren immer in guten Händen. Dafür bin ich sehr dankbar:-)

Auch bedanken möchte ich mich bei meinem Zimmerkollegen Tiago und bei den anderen deutschen Praktikantinnen Anna und Natalie. Zu viert haben wir soviel erlebt und gelacht. Ihr habt mir die Zeit definitiv versüßt;-)

Eine viel gestellte Frage möchte ich gerne im Voraus beantworten. Wie wasche ich meine Wäsche ohne Waschmaschine und Trockner? Du kannst ganz fleißig sein und deine Wäsche mit der Hand waschen. Das ist nur ein bisschen blöd, weil du wahrscheinlich nicht alleine im Apartment wohnst und das Trocknen der Wäsche kann dann etwas kompliziert sein. Außerdem wird deine Wäsche nicht so sauber, wie Mama das zuhause macht. Jetzt kommt mein Vorschlag: Es gibt in Albufeira ganz viele Wäschereien. Einige sind sehr teuer, da gehen dann die Touristen hin. Denn die haben das Geld im Urlaub ganz locker sitzen und außerdem kennen sie sich in der Gegend auch nicht aus. Aber es gibt eine Wäscherei, die etwas versteckt ist und die ist der Hammer. Die wäscht,trocknet und bügelt Dir einen Riesen Korb voll Wäsche für 7,50€! Du musst die Wäsche nur hinbringen und abholen. Karin wird euch bestimmt verraten, wo ihr diese findet.

Wenn Du noch weitere Fragen, melde Dich einfach bei Karin. Sie gibt Dir dann meine Kontaktdaten und Du kannst mich alles fragen was Dir auf der Seele brennt.

Herzliche Grüße,

Henning


Praktikum 2012…in S2 Surfschule/Lagos

Nach dem Abitur wollte ich mal aus meinem tristen Alltag ausbrechen und etwas neues sehen. Durch einen Flyer in der Agentur für Arbeit stieß ich auf Arco Largo und war als Portugal-Liebhaberin sofort begeistert. Uwe ist telefonisch sehr genau auf meine Wünsche eingegangen und hat mir schließlich 10 Wochen in dem Betrieb meiner Wahl vermitteln können.

Schließlich konnte das Abenteuer beginnen. Uwe hat mich am Flughafen in Faro abgeholt und mich direkt zu dem Camp nach Lagos (die Partystadt schlechthin) gebracht.

Meine Hauptaufgaben waren Frühstück anrichten, Einkäufe tätigen, Transferfahrten zu dem 35 km entfernten Strand machen, Gäste willkommen heißen, Room-Service, und auch erster Ansprechpartner der Gäste zu sein. Die Aufgaben sind vielfältig, deswegen wird es nie langweilig. Man hat täglich mit anderen Menschen zu tun und lernt sehr viel dazu. Allerdings ist es auch seeehr anstrengend und nicht zu unterschätzen. Dadurch, dass man keine abgegrenzten Arbeitszeiten hat und auch noch an seinem Arbeitsplatz wohnt, ist es schwer mal komplett abzuschalten. Die Wohnsituation war sehr spartanisch. Wir drei housekeeper haben in einem kleinen Raum zu dritt geschlafen, hatten eine eigene Toilette, aber mussten uns das Bad mit den Gästen des angrenzenden Doppelzimmers teilen. Dementsprechend sollte man flexibel und mehr oder weniger anspruchslos sein was die Unterkunft betrifft. Dies war allerdings selten ein Problem, weil wir den Tag immer in unserem “Wohnzimmer”, Terrasse oder am Pool verbracht haben. Wer will auch schon bei mindestens 30° C seinen Tag im Schlafzimmer verbringen?

Was mir natürlich besonders gefallen hat, dass man einerseits seine Englischkenntnisse schnell verbessern konnte und besonders, dass ich Surfen lernen konnte. Ich durfte durchschnittlich alle 3 Tage mit an den Strand fahren und das komplette Equipment vom Surfcamp nutzen.

Alles in allem war es die beste Erfahrung meines Lebens. Trotz einiger negativer Aspekte, würde ich es sofort wieder machen. Selten trifft man so viele verschiedene Menschen in so kurzer Zeit, mit denen man einen so engen Kontakt aufbaut. Mal abgesehen von der Arbeit: Wer einmal den Zauber des Surfens und dem ganzen Lifestyle erfahren hat, wird mit 100%iger Wahrscheinlichkeit süchtig.

Danke an Uwe und allen Lieben von AWS.

Susi



 


Praktikum 2011…in OT2 Outdoor-Unternehmen in Monchique

Nach meinem Abitur wollte ich gerne Auslandsluft schnuppern. Da nach meinem Abschluss ein wenig Zeit verstrichen war, entschied ich mich für ein Dreimonatiges Praktikum von Februar bis Anfang Mai. Die Vermittlung des Praktikums durch Uwe ging super schnell.

Anfangs war ich ein wenig enttäuscht nicht direkt am Meer gelegen arbeiten zu können. Monchique liegt ca. 20 km im Landinneren. Vom Fója (902 m) aus hat man eine atemberaubende Sicht auf die südliche und westliche Küste der Algarve. Die Vegetation im Monchique Gebirge ist unglaublich schön. Da ich zu Beginn des Frühlings vor Ort war, habe ich doch noch ein wenig bittere Kälte, aber auch schon  heiße Tage mit erlebt. Abseits vom Massentourismus war es eine eindrucksvolle und unvergessliche Erfahrung!

Der Betrieb ist nicht groß, aber qualitativ hervorragend. Nach kurzer Einarbeitung konnte ich sogar schon meine eigne Mountainbike downhill Touren leiten. Ebenfalls standen Kanufahrten, Wanderungen, Klettern und Abseilen und Paintball auf dem Plan. Auch habe ich mit an dem Projekt  des neuen Abenteuerparks am Fója mit gearbeitet.
Unterkunft und Verpflegung wurde vom Betrieb gestellt und somit war der Aufenthalt kostengünstig.

Da ich außerhalb der Hauptsaison für den Betrieb tätig war, konnte ich leider nicht das komplette Programm ausschöpfen. Auch konnte ich leider keinen Sprachkurs belegen, da zu der Zeit keiner angeboten wurde. Mein Chef sprach kein perfektes Englisch, aber nach kurze Eingewöhnung war auch das keine Barriere.

Ein eigenes Auto vor Ort wäre nicht verkehrt, aber auch so hatte ich die Möglichkeit mit meinem Chef am Wochenende zu den verschiedensten Stränden zu fahren. In der Hauptsaison könnte dies allerdings ein wenig schwieriger werden. Nach Portimao fahren auch Busse, doch habe ich das Angebot nie genutzt.

Die Zeit in Portugal wahr eine super Erfahrung! Muito obregada an Lúcio Feio und Arco Largo für die unvergessliche Erfahrung!

Sarah Kolbe

Kontaktdaten bitte bei Arco Largo erfragen.


Praktikum 2010…in H1 Hotel in Albufeira

Da ich nach dem Abitur ins Ausland gehen wollte, entschied ich mich ein 3-monatiges Praktikum im Hotelbereich an der Algarve zu machen.
Anfang August ging es dann endlich los! Am Flughafen wurde ich freundlich von Karin empfangen und sie zeigte mir gleich alle wichtigen Sachen, sodass ich schon etwas vertraut mit dem Hotel und der Umgebung wurde.

Meine Arbeitsstelle sollte im Restaurant sein, doch da an der Rezeption eine andere Stelle frei wurde, hatte ich Glück und konnte schon nach ein paar Tagen dorthin wechseln. Meine netten Kollegen haben mir alles gut erklärt und mich schnell eingelernt. Einziges Problem: Ich sprach kein Portugiesisch! Also beschloss ich einen Sprachkurs zu machen und da ich schon Spanisch konnte und eine tolle Lehrerin hatte, fiel es mir sehr leicht innerhalb der kurzen Zeit die Sprache zu lernen. Die Arbeit an der Rezeption war abwechslungsreich und hat mir sehr viel Spaß gemacht, da haben mir auch die ab und zu angefallenen Überstunden nichts ausgemacht. Besonders die deutschen Hotelgäste haben sich immer gefreut, dass eine Deutsche an der Rezeption war, aber auch der Kontakt zu den internationalen Hotelgästen war eine tolle Erfahrung und ich konnte endlich meine Sprachkenntnisse anwenden. Zu meinen Aufgaben an der Rezeption gehörte vor allem der Check-In und Check-Out, die Rechnungserstellung, der Verkauf von Ausflügen und die Beratung und Information der Gäste.

Unterkunft und Verpflegung wurden vom Hotel gestellt und so hatte ich kaum Ausgaben. Die Unterkunft war ein kleines Apartment, nur wenige Gehminuten von Hotel und Strand entfernt. Dort habe ich gemeinsam mit einigen anderen deutschen Praktikantinnen gewohnt, mit denen ich auch schnell in Kontakt kam. Mehrere Mädels auf engem Raum erwies sich zwar ab und zu als etwas anstrengend, aber wir haben auch viel gemeinsam unternommen und es war toll in einem fremden Land so schnell Anschluss zu finden. Durch meine neu erlernten Portugiesisch-Kenntnisse bin ich auch gut mit Einheimischen, Portugiesen und Brasilianer, in Kontakt gekommen und konnte die Sprache gleich anwenden.

Am besten waren natürlich die 2 freien Tage und der Feierabend. Es gibt viele Möglichkeiten in Albufeira und der ganzen Algarve etwas zu unternehmen und so habe ich viele Ausflüge gemacht, war am Strand, einkaufen, in der belebten Altstadt oder abends oft mit den andern in einer der zahlreichen Bars.
Die Betreuung und Unterstützung durch Arco Largo war sehr gut.  Und auch wenn mal jemand krank war oder bei sonstigen Problemchen war Karin immer zur Stelle und hat uns weitergeholfen. Leider gingen die 3 Monate viel zu schnell vorbei, doch umso mehr freue ich mich diesen Sommer nach Albufeira zurückzukehren um weitere 3 Monate in einem anderen Hotel zu arbeiten.

Durch Arco Largo habe ich viele tolle Erfahrungen sammeln können, die mich sowohl bei meiner Studienwahl, als auch persönlich sehr weitergebracht haben. Nicht nur, dass ich jetzt Portugiesisch spreche, auch die Freundschaften, die dort entstanden sind und die Arbeitserfahrung im Hotel möchte ich nicht mehr missen und bin sehr froh, mich für dieses Praktikum entschieden zu haben. Natürlich hängt es von jedem Praktikanten selbst ab, was er aus dem Auslandsaufenthalt macht, doch ich kann dieses Praktikum nur jedem weiterempfehlen!

Miriam Haller Kontakt bitte ueber Arco Largo erfragen


Praktikum 2010 in…R1 Reiterhof bei Almancil

Praktikum auf dem Reiterhof mit Touristischem und Therapeutischem Reiten

Bei der Auswahl eines geeigneten Platzes für das Praxissemester bestand meine persönliche Priorität darin, ein Unternehmen zu finden welches mir die Möglichkeit bieten würde, die aus meinem Beruf als Reiseverkehrskauffrau  erlernten Fähigkeiten einzubringen, darüber hinaus jedoch die Gelegenheit geben würde eine physische Arbeit auszuüben.  Aus diesem Grunde habe ich für meinen Studiengang einen eventuell untypischen Praktikumsplatz gewählt. Das Land Portugal habe ich ausgesucht, da es mich seit Jahren schon dorthin gezogen hat. In Verbindung mit einem englischsprachig geführten Unternehmen und der Gelegenheit mein Englisch zu verbessern, und nicht zuletzt der Leidenschaft für Pferde, war das Riding Centre für mich die beste Wahl, die ich für mein Praxissemester hätte treffen können.
Ich war untergebracht im Haus „Casa dos Pinheiros“ dem Wohnhaus der Eigentümerin des Reitstalls. Dort stand mir ein Zimmer mit einem eigenen Bad zur Verfügung, die Küche und das Wohnzimmer des Hauses waren Gemeinschaftsräume die Besitzerin mit den Studenten teilte. Meine Arbeitswoche umfasste fünf Arbeitstage. Die Arbeitszeiten betrugen vor der Saison bis ungefähr Juni 08:00 – 12:00 Uhr und von 14:00 – 16:00 Uhr, ab Juli 07:00 – 11:00 und von 16:00 – 20:00 Uhr. Es wurde aber recht selten wirklich zeitig Feierabend gemacht, da dieser Job einfach kein „9 to 5“-Job ist.
Dieses Praktikum wurde mit Kost und Logis, EUR 50,- die Woche sowie Reitstunden oder Reitausritten vergütet.
Das Riding Centre ist in Portugals Urlaubsregion Nummer eins gelegen. Die Algarve bietet traumhafte Strände mit fantastischen Felsformationen, eine mediterrane bis subtropische Vegetation, ein ursprüngliches Hinterland und nicht zuletzt 3000 Sonnenstunden im Jahr.
Die Infrastruktur ist an der Küste bestens ausgebaut. Es wird überall Englisch gesprochen, Deutsch nur teilweise.

Das  Riding Centre wurde 1985 gegründet und ist ideal für einen Reiturlaub gelegen. In der unmittelbaren Umgebung findet man unberührte Pinienwälder mit schönen Sandwegen, teilweise offenem Terrain umgeben von Blumen und Kräutern. Ein großer Vorteil ist die Nähe zum Strand der viele Touristen anzieht. Leider ist es in der Sommersaison nicht möglich direkt am Strand zu reiten, da die Strände an der Algarve mit der „Blauen Flagge“ ausgezeichnet sind. Dies bedeutet unter anderem: Keine Tiere am Strand. Es ist allerdings möglich durch die Landschaft des Ria Formosa Naturparks zu reiten. Dieses Naturparadies erstreckt sich über 60 km an der Küstenlinie der Algarve.
Das Angebot des Pinetrees Riding Centres richtet sich an die Gäste der umliegenden gehobenen Unterkünfte. Dies sind entweder Kunden aus den Hotels oder Kunden die Villen mieten. Dies sind zu etwa 80% Briten, zu 12% Iren und zu 8% Portugiesen und Deutsche.
Meine Basisaufgaben bestanden darin, die jeden Tag notwendige Stallarbeit auszuführen.
Vor allen anderen nötigen Aufgaben, die auf dem Reiterhof zu erledigen sind, hat der Kunde immer Vorrang. Meine kundenbezogenen Aufgaben bestanden aus:
–    Buchungen annehmen telefonisch als auch persönlich
–    Begrüßen von Kunden
–    Behilflich sein beim Anziehen der Reitausrüstung
–    Preislisten herausgeben, Informieren und Beraten von Kunden am Telefon, sowie persönlich

Eine Hauptaufgabe auf der Tagesordnung war das Führen von Pferden während der Reitstunde. Gerade Anfänger dürfen unter keinen Umständen alleine reiten. Diese Aufgabe sieht für einen Beobachter ziemlich einfach aus, ist aber sehr verantwortungsvoll.
Eine Aufgabe die sehr wichtig ist, die jedoch nicht zu meinen Hauptaufgaben gehörte, war das Verteilen von neuen Preislisten und wichtigen Informationen an die Rezeptionen der umliegenden Hotels.
Je routinierter ich in Bezug auf meine Aufgaben und die Arbeitsprozesse wurde, überließ Frau Gibbons mir vermehrt die Teamleitung. Ich war zum Beispiel für die am Vormittag zu erledigenden Arbeiten „in charge“. Eine andere Aufgabe die ich zu organisieren hatte, war einen Picknick Platz für die Pferde eines Ausrittes vorzubereiten. Es wurden Halbtagesritte angeboten, die eine gesamte Reitdauer von mindestens drei Stunden beinhalteten.
Einmal durfte ich an einem Vollmond Ritt teilnehmen, der quasi genauso abläuft nur um 18 Uhr startet, und den Strand kurz vor dem Sonnenuntergang erreicht, und den Teilnehmern die Möglichkeit bietet das wundervolle Licht des Abends zu genießen. Man macht sich wieder auf den Heimweg, wenn es dunkel ist und der Mond hoch am Himmel steht. Ein unglaublich schönes Erlebnis!

Wenn ich die Zeit Revue passieren lasse, und ein wenig über das Praxissemester nachdenke, kann ich nur sagen, dass diese Erfahrung für mich einmalig war. Ein geheimes Ziel für mich war es herauszufinden, ob ich für ein Leben im Süden geeignet bin. Heute weiß ich: Ja, unbedingt! Ich kann mich mit dem Leben in einem südlichen Land sehr gut identifizieren. Die Zeit in Portugal und das Praktikum an sich hat mir so gut gefallen, dass ich meinen Aufenthalt um drei Wochen verlängert habe.
Wenn ich Leuten erzähle, dass ich mein Praxissemester auf einem Reiterhof absolviert habe, schauen diese etwas verwirrt, vielleicht sogar etwas belustigt. Denn eventuell ist es nicht etwas was man von einem International Tourism Management Studenten erwartet. Doch muss ich dem hinzufügen, dass ich noch in keinem meiner bisherigen Tätigkeiten im touristischen Bereich, wie im Reisebüro oder beim Reiseveranstalter so viel von Management mitbekommen habe, wie in dem Riding Centre. Im kleinen Stil vielleicht, aber wie sonst hat man die Möglichkeit Unternehmensprozesse mitzubekommen, und sogar selbst zu üben, weil man die Verantwortung übertragen bekommt? Mein Wissen kann ich transferieren. Ich habe eine Idee bekommen, warum die Planung und die Koordinierung des Personals so wichtig sind, warum das Personal sich dem Chef gegenüber korrekt verhalten, und der Chef den Mitarbeiter nicht überstrapazieren sollte. Ich weiß was ein Saisongeschäft ist und warum der Leistungsdruck in der Hauptsaison größer ist; warum Mitarbeiter sich im Sommer über ihr Gehalt beschweren und warum sie dieses nicht erhöht bekommen. Warum es ein Zeitmanagement gibt und warum eine Aufgabe lieber fünfzehn Minuten zu früh, als zu spät erledigt sein sollte. Ich habe gelernt was Verantwortung und Vertrauen bedeutet und dass man dieses schätzen sollte. Ich habe verstanden, warum Kunden so wichtig sind und warum es sich lohnt die Kundenbeziehungen zu pflegen. Auch warum es sich lohnt, lokalen Netzwerken beizutreten und auf Veranstaltungen Präsenz zu zeigen, obwohl man gar keine Lust dazu hat. Nicht zuletzt habe ich gelernt- mehr denn je zuvor, was es bedeutet in einem Team zu arbeiten. Wie sehr jedes einzelne Teammitglied auf die restlichen Teammitglieder angewiesen ist.
Zu einer bestimmten Zeit habe ich mich in einer witzigen Position wiedergefunden. Ich stand mittendrin als ein Neutrum, zwischen den Angestellten und der Chefin. Diese haben mich akzeptiert und mir ihre persönlichen Probleme im Unternehmen mitgeteilt, ich wusste jedoch um die Problematik der jeweiligen Gegenseite, und ich konnte beide Seiten nachvollziehen. Zu der Zeit habe ich gemerkt, dass ich das Prinzip der Arbeitswelt, zumindest auf sozialer Basis erfasst habe. Ein sehr gutes Gefühl.
A.M.


Praktikum 2010 in…ST1 Segel-und Motorbootcharter Unternehmen in Portimão

Von Mai bis September machte ich ein Praktikum in Portimao, in dem Praktikumsbetrieb Boatcharter Algarve.
Das Boatcharter-Unternehmen, das eine Jeanneau Sun Odyssey 47 betreibt unternimmt größtenteils Tagesausflüge / Sonnenuntergangs-Törns entlang der Felsenküste gen Osten in Richtung „Ponta da Piedade“.
Die Aufgaben des Praktikanten bestehen darin,
-in erster Linie ist man natürlich Co-Skipper, das heißt man setzt nach Anweisung des Skippers die Segel und alles was zum Co-Skipper Dasein dazugehört (Ankern, Anlegen, etc.)
-die Yacht sauber zu halten (Innen wie Aussen)
-die Yacht vor Ablegen vorzubereiten
-vor jedem Törn die Einkäufe zu machen
-während des Törns die Gäste „unterhalten“ Kaffe zubereiten etc.
-am Ankerplatz für die Gäste und Crew zu kochen (hier gibt der Skipper normalerweise etwas vor, aber natürlich ist er offen für Variationen und Vorschläge) und natürlich abwaschen
-nach Beendigung des Törns die Yacht mit Süßwasser abspritzen, Gläser spülen
-in der Vor- und Nachsaison bekommt man einen Einblick in das Marketing, hierzu geht man zu diversen Hotels, stellt das Charter-Unternehmen vor und versucht so neue Kunden zu gewinnen, ab und an Begleitet man auch den Skipper zu einem Freizeit-Resort um dort den möglichen Klienten das Unternehmen und das Programm vorzustellen
-eventuell fallen ab und an kleinere Reparaturarbeiten an

Zur Unterkunft:
Man wohnt auf der Yacht selbst, welche wie ein kleines Apartment ist. Man hat 2 kleine Bäder, WC, Dusche (wobei ich empfehlen würde die Duschen an Land zu benutzen, in die man mit seiner Key-Karte gelangt, sind in 2 Minuten zu Fuß zu erreichen und werden jeden Tag gereinigt) Man hat eine Küche mit 2 Spülbecken, Gasherd und –Ofen und im Salon kann man es sich auf den weich gepolsterten schönen Bänken gemütlich machen.

Internet ist auch vorhanden, zum einen wird ein Internetstick gestellt, der für kurzes Checken von Emails gedacht ist. Für längere Sessions ist das nahe gelegene Papa-Jorge auch nur 2 Minuten zu Fuß entfernt, hier hat man „free W-an“ und bekommt das Essen und die Getränke zu „Marina-Preisen“.

Für die Einkäufe steht ein sehr schicker, schneller Motorroller zur Verfügung, den man auch privat nutzen darf, um zum Beispiel Praktikanten/innen im nächsten Ort zu besuchen.

Segelerfahrung ist zwar erwünscht, aber nicht zwingend erforderlich, die nötigen Handgriffe und wichtigen Knoten bringen die 2 Skipper gerne bei und wenn man nicht auf den Kopf gefallen ist beherrscht man diese nach 2-3 Törns schon recht gut. Portugiesisch ist auch nicht wirklich erforderlich, viele Gäste sind Deutsch oder Englischsprachig, daher sollte man das Englisch schon einigermaßen beherrschen. In der Vorsaison fährt man noch nicht sehr oft Raus, maximal 2-3 Mal die Woche, aber durch Hotelakquirierung und sonstige kleinere Arbeiten gibt es doch meistens etwas zu tun. An den freien Tagen ist es natürlich wie Urlaub, bis zum nahen Strand „Praia da Rocha“ ist es nicht weit und auch zur „Partymeile: Praia da Rocha“ zu Fuß auch nur knapp 10 Minuten.

Aber man sollte nicht denken das Praktikum ist ein Partyurlaub: In der Hauptsaison geht es nämlich hoch her, in den Monaten Juni – Juli – August kann es schon mehrmals vorkommen, dass es 5-6 Törns die Woche gibt, und in diesen Wochen braucht man seinen freien Tag der Woche wirklich zum erholen. Denn wenn man alles schaffen will ist man schon mal von 8 Uhr morgens bis 10 Uhr abends auf den Beinen. Das sollte man nicht unterschätzen, es ist wirklich Arbeit.

Trotz der harten Arbeitszeiten war es für mich eine tolle Erfahrung und würde es immer wieder machen. Das Praktikumsgehalt mag einem zwischendurch für die Arbeit zu wenig erscheinen, aber ich konnte eigentlich durch das oft recht üppig ausfallende Trinkgeld meine laufenden Kosten (Essen, Trinken, ein paar Bier) meistens decken, sodass ich mir einiges meines Gehalts ansparen und mit nach Hause nehmen konnte. Man gibt eben nicht viel aus dort, man muss keine Unterkunft bezahlen und bei den Törns isst man Mittags mit und wenn davon etwas übrig bleibt kann man die Reste auch noch zu Abend essen.

Wie gesagt, für mich war es eine tolle Erfahrung und ich danke Günter Lukas und ArcoLargo mir die Möglichkeit gegeben zu haben diese Erfahrung zu machen.

Fabian Schaper

f.schaper@hotmail.com


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