Praktikum 2006 in…H1 Hotel in Albufeira
Im Juni 2006 schloss ich meine Schulausbildung mit dem Abitur ab. Da ich noch nicht sicher wusste, was ich nach der Schule machen soll, entschied ich mich für ein Auslandspraktikum. Ich informierte mich im BIZ und im Internet. Dann fand ich die Internetseite www.arcolargo.pt. Ich nahm sofort Kontakt mit Karin auf und konnte dann auch schon Mitte Juli mein Praktikum in einem Hotel in Albufeira antreten. Zu Beginn der Reise wusste ich noch nicht so recht, was mich erwarten würde. Ich wurde am Flughafen von Karin abgeholt und zum Hotel gebracht, in welchem ich dann die nächsten Monate arbeitete. Schon auf der Fahrt erklärte sie mir freundlich das Wichtigste und beantwortete alle meine Fragen. Die Hotel-Crew empfing mich sehr herzlich und ich bekam ein Zimmer in einem Apartment des Hotels mit weiteren deutschen Praktikantinnen zugewiesen. So war es auch nicht schwer Anschluss und neue Freunde zu finden. Gleich am nächsten Tag trat ich dann meinen ersten Arbeitstag im Hotel an. Ich war zuständig für die tägliche Sport- und Kinderanimation. Meine Kollegen zeigten mir alles und schon nach kurzer Zeit war ich eingearbeitet und durfte die einzelnen Programme selbständig organisieren und durchführen. Bei den abendlichen Shows übernahm ich dann auch die mehrsprachigen Ansagen und machte mit den Kindern die Minidisco.
Nach einiger Zeit wurde ich auch im Restaurantempfang des Hotels eingesetzt. Dort wies ich den Gästen Tische zu und war für diverse Fragen und Wünsche der Gäste zuständig. Es war auch meine Aufgabe individuelle Rechnungen zusammenzustellen und abzukassieren.
Die freien Tage dort kann man sehr vielfältig gestalten. Ich ging an den Strand, machte diverse Ausflüge, wie zum Beispiel nach Lissabon und Sevilla, oder ging in die Stadt zum Shoppen oder ins Internet. Strandbesuche konnte ich auch während meinen Pausen machen, da das Hotel eine einwandfreie Lage hat und man nur 2 Minuten an den Strand braucht. Auch in die Altstadt oder zur Partymeile braucht man zu Fuss nur 15 Minuten.
Da ich während des Praktikums einen von Karin organisierten Portugiesisch Sprachkurs absolvierte, konnte ich mich mit den portugiesischen Kollegen und Gästen gut verständigen und so meine neuen Sprachkenntnisse erweitern. Auch meine Englisch- und Französischkenntnisse konnte ich in Kontakt mit dem Personal und den Gästen wunderbar anwenden und verbessern.
Karin war während des Praktikums immer für mich da und kümmerte sich mit Rat und Tat um mich. Vielen Dank noch mal, Karin!!!
Nach dem Praktikum machte ich noch mit einer anderen Praktikantin eine kleine Rundreise durch Portugal, um dieses wunderschöne Land noch besser kennenzulernen.
Abschließend kann ich sagen, dass ich sehr froh bin mich für dieses Praktikum entschieden zu haben. Am Ende des Praktikums fiel es mir sehr schwer von dort Abschied zu nehmen, weshalb ich auch verlängerte. Ich habe viele neue Freunde gefunden und mich beruflich und persönlich weiterentwickelt. Durch diese Erfahrung habe mich nun auch entschieden etwas mit Sprachen oder Tourismus zu studieren. Auch heute erinnere ich mich noch gerne und oft an diesen erlebnisvollen Auslandsaufenthalt zurück! Ich kann jedem nur empfehlen so etwas zu machen!!!
heidi.steiner@gmx.com
Als ich am 28. Juli 2006 meine 3-monatige Reise nach Portugal antrat, war ich zunächst sehr aufgeregt. Weniger aus Angst, viel mehr aus purer Vorfreude und Gespanntheit was mich denn so erwarten wird. Durch zahlreichen Email Kontakt mit Karin Pohlke von Arco Largo wurde meine Unwissenheit vor Praktikumsantritt so gut es ging gestillt und ich freute mich sehr darauf sie persönlich kennen zu lernen. Als ich dann schließlich um 6:30 morgens am Flughafen in Faro ankam, begrüßte Karin mich auch schon gleich sehr freundlich mit ihrem netten Fiat indem man meist ein paar leckere Kekse finden konnte und sicherlich noch kann?) (hier durfte ich auch gleich zugreifen Vielen Dank an dieser Stelle;) .
Als ich am 05.07.2006 meine Reise nach Portugal antrat, wusste ich noch nicht so recht was mich denn erwarten würde. Ich konnte zwar schon so Einiges an Berufserfahrung nachweisen und hatte auch mehrere Auslandsaufenthalte hinter mir, der Job als Rezeptionistin, noch dazu im Ausland, war dennoch eine neue Herausforderung für mich.
Mein Ziel war es die Arbeit im Hotel kennen zu lernen, meine wenigen Portugiesischkenntnisse zu verbessern und ein anderes Land bzw. eine andere Kultur kennen zu lernen. Mit diesen Aspekten im Kopf suchte ich im Internet und stieß auf die Praktikumsargentur Arco Largo, die mir Anfang August ein fast 4 monatiges Praktikum, in einem kleineren in Portugal, vermittelte.
Ich war von Ende April bis September in der Tauschule in Lagos. Da zu diesem Zeitpunkt noch Vorsaison war hatte ich Zeit mich einzugewoehnen und die Stadt kennen zu lernen.
Im April 2005 verschlug es auch mich nach Portugal. Ich hatte schon immer vor, eine Zeit lang im Ausland zu arbeiten und bin in einer Zeitung auf eine Anzeige von Arco Largo gestoßen. Daraufhin habe mich gleich beworben und dann ging alles superschnell. Nur knapp 4 Wochen nach meiner Bewerbung stand ich schon in Faro am Flughafen. Dort holte mich Karin Pohlke ab und brachte mich direkt zu meinem Hotel in Albufeira, wo ich die nächsten Monate verbringen sollte. Da ich noch vor dem Beginn der Hauptsaison angekommen bin, war ich auch die erste Praktikantin im Hotel. Ich bekam erst einmal ein Zimmer für mich alleine. Es war nicht das komfortabelste aber es reichte vollkommen aus. Später zog ich dann mit weiteren Praktikantinnen zusammen in ein Apartment.
Während meines viermonatigen Praktikums in der Tauchschule wurde ich im weitesten Sinne in die Arbeitsweise eines auf den Tourismus basierenden Unternehmens eingeführt. Allerdings unterscheidet sich dabei die Arbeit von den üblichen Aufgaben im Restaurant- oder Hotelgewerbe. Nicht zu unterschätzen sind körperliche Anforderungen. Unabhängig vom Wetter musste man stets fit und dabei auch freundlich sein. Kenntnisse der englischen Sprache sind unabdinglich. Gerade in letzter Zeit (Sommer 2002) nahm der Besuch von Gästen aus England und Irland stark zu, wobei deutsche Urlauber zwar immer noch mit den größten Teil ausmachten, aber gerade im August seltener waren als in den Jahren zuvor.