Praktikum 2006 in…H1 Hotel in Albufeira

nikolic_foto Als ich am 05.07.2006 meine Reise nach Portugal antrat, wusste ich noch nicht so recht was mich denn erwarten würde. Ich konnte zwar schon so Einiges an Berufserfahrung nachweisen und hatte auch mehrere Auslandsaufenthalte hinter mir, der Job als Rezeptionistin, noch dazu im Ausland, war dennoch eine neue Herausforderung für mich.

Am Flughafen wurde ich ganz herzlich von Karin empfangen, die mich gleich zum Hotel brachte. Auch meine neuen Kollegen begrüßten mich erfreut und nachdem mir das Wichtigste erklärt und gezeigt wurde, ging es auch schon weiter zu den Unterkünften, die ca. 6 km vom Hotel entfernt waren. Dieser Punkt machte mir anfangs zugegebenermaßen etwas zu schaffen, erst recht dann, als ich die anderen Praktikanten kennenlernte, die in Hotels, welche sich direkt im Zentrum befanden, arbeiteten. Hinzu kam, dass meine Praktikumskollegen erst in einem Monat kommen sollten. Da ich aber fließend Portugiesisch spreche, fiel es mir nicht schwer, Anschluß zu finden. Schon sehr bald erkannte ich die Vorzüge der Lage des Hotels: es war DAS Paradies für eine Sportmaus wie mich. In der Zwischenzeit hatte ich auch schon herausgefunden, wie ich ganz schnell ins Zentrum gelangen konnte… sprich: nach nur kurzer Zeit war ich über die Lage des Hotels und der Unterkünfte heilfroh und wollte gar nicht mehr tauschen!

Der Job als Rezeptionistin hat zwar sehr viel Spaß gemacht, erforderte aber dennoch hohe Konzentration schließlich arbeitet man mit Menschen UND Geld und darf auch in schwierigen Situationen seinen Charme nicht verlieren. Der Job an der Rezeption ist wohl das beste Koordinations- und Sprachtraining, das man sich nur vorstellen kann. Koordinationstraining deshalb, weil ich kaum oder eigentlich überhaupt keine Zeit hatte, mich auf nur eine Sprache oder nur eine Arbeit zu konzentrieren sobald es die Arbeit verlangte, musste ich ganz schnell umschalten. Weiters habe ich mich in puncto Teamwork und Kundenbetreuung weiterentwickelt und bin dadurch auch selbstbewusster geworden.

Karin war während des ganzen Praktikums für mich da, stand immer mit Rat und Tat zur Seite und war sehr kooperativ. Aus gesundheitlichen Gründen musste ich mein Praktikum leider früher abbrechen. Während ich krank war, war sie auf alle Fälle mehr als nur eine Betreuerin, ja sogar mehr als eine Freundin…

Zusammenfassend kann ich sagen, dass dieses Praktikum nicht nur zu meiner beruflichen und persönlichen, sondern auf alle Fälle auch zur sozialen Entwicklung beigetragen hat. Ich kann diese Art von Auslandsaufenthalt nur weiterempfehlen und wünsche jedem Praktikanten einen eben so großen Koffer voll mit tollen Erinnerungen und Erfahrungen, wie ich ihn mit nach Hause nehmen durfte!

Falls ihr noch mehr über meinen Aufenthalt erfahren wollt, stehe ich euch gerne zur Verfügung:

aleksandra_nik@yahoo.de